Heute zeige ich Euch den besten veganen Döner den ihr essen werdet. Selbstgemachtes, knuspriges, luftiges Fladenbrot mit selbstgemachten Seitan. Ich zeige Euch nicht nur, wir ihr ganz einfach Seitan selber machen könnt und warum ihr für das perfekte Fladenbrot nur 3 Zutaten braucht, sonder wie ihr so viel Geschmack in euren veganen Döner bekommt, dass ihr den original Döner nicht mehr brauchen werdet.

Zutaten:

Fladenbrot:
500 g Mehl 550
1 Päckchen Trockenhefe
350 ml Wasser
1/2 TL Salz

 Seitan:
400 g Seitanpulver
500 ml Wasser
250 g Bohnen
2 EL Mugi Miso
2 EL Tamari Soße
2 EL weißen Balsamico
1 EL Sesamöl
2 TL Chakalaka
Knoblauch

 

Rote Paste:
2 EL Tomatenmark
1 El Harissa
3 Knoblauchzehen
handvoll Walnüsse
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Chili
1 TL Thymian
1-2 TL Sesam
Olivenöl

 Weiße Soße:
400 g Sojajoghurt
1 EL Shiro Miso
Knoblauch
1 TL Thymian
1 TL Petersilie
1 TL Oregano

Weißkraut:
Salz und Öl

 Rotkraut:
Salz und Öl und Zitronensaft
1 EL Schiromiso
1 EL Agavendicksaft
1 EL Tahini

Zubereitung:

1. Für den veganen Fleischersatz das Seitanpulver abwiegen, Mugi Miso in den Mixer geben, gemeinsam mit Knoblauch, Tamari Soße, weißen Balsamico, Chakalaka, Wasser, Sesamöl und Bohnen zu einer feinen Soße verarbeiten und mit dem Seitan zu einem Teig vermengen.
2. Diesen 15 Minuten kneten und dann 30 Minuten ruhen lassen. Nach dieser Zeit den Teig halbieren und erneut kneten bevor dieser für 45-60 Minuten in den Dampfgarer kommt. Danach über Nacht im Kühlschrank auskühlen.
3. Für das Brot Mehl, Trockenhefe, Warmes Wasser und Salz vermengen und so lange Kneten, bis der Teig geschmeidig ist und 40 Minuten ruhen lassen. Weitere 10 Minuten Kneten, bevor er wieder für 40 Minuten ruht. Dann die Luft aus dem Teig schlagen, wieder Kneten und in 5 bis 7 Portionen teilen. Diese ausrollen und nochmal 15 Minuten ruhen lassen.
4. Den Ofen auf 220 Grad vorheizen, eine Tasse mit kochendem Wasser reinstellen und die Fladenbrote für 10 Minuten backen, nachdem sie mit schwarzem Sesam bestreut wurden. Die Brote in Küchentücher einwickeln und beiseitestellen.
5. Als nächstes im Mixer Olivenöl, Tomatenmark, Harissapaste, Knoblauchzehen, Walnüsse, Kreuzkümmel, Chilipulver, Thymian und Sesam zu einer geschmeidigen Paste pürieren. Diese in einer Pfanne anrösten und beiseitestellen. Für die zweite Soße in einer großen Schüssel Sojajoghurt, Shiro Miso, Thymian, Petersilie und Oregano vermischen und zum Schluss mit geriebenem Knoblauch verfeinern.
6. Für die beilagen Tomaten und Zwiebeln schneiden, Weißkraut hobeln und mit Salz und Olivenöl abschmecken. Auch den Rotkohl hobeln und mit Zitrone und Salz würzen. Die Krautvarianten für 30 Minuten ziehen lassen und danach unter den Rotkohl Shiro Miso, Olivenöl, Agavendicksaft und Tahini mischen.
7. Jetzt noch den Saitan auseinanderzupfen und in der Pfanne in etwas Olivenöl anbraten. Wer möchte kann das Brot nochmal in einem Grill rösten, bevor der Döner mit allen Zutaten, Beilagen und Soßen belegt wird.

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4 Antworten

  1. Danke Ken für das Rezept!
    Das hat sogar den härtesten Fleisch-Verfechter richtig gut geschmeckt.
    Das Kraut und die Saucen werde ich definitiv in den Alletag-Speiseplan integrieren!
    Nur die Fladen sind mit dem Vollkornteig zu wenig aufgegangen. Da greife ich das nächste Mal auf Auszugsmehl zurück!

    Jedenfalls danke fürs Erfüllen meiner veganer-Träume! Wenn der Aufwand nicht wäre, dann würde ich es täglich essen (gehört eigentlich ins Sortiment eines anständigen Dönerladens)!

  2. Erstmal großes Lob für deinen Kanal uns die Seite, bin seid kurzen hier unterwegs uns schon süchtig 🤣

    Sag mal für wie viele Personen ist das Rezept denn gedacht?
    Wahrscheinlich 5-7 wegen der Menge der Fladen?

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